Für eine erfolgreiche Brandbekämpfung ist eine ausreichende und sichere Löschwasserversorgung essentiell und umfasst nicht nur die richtige Bedienung der Tragkraftspritze, sondern auch das Wissen über die Druckverluste bei längeren Zubringerleitungen und den notwendigen Ausgangsdruck für die verschiedenen Strahlrohre. Bei der Einsatzschulung am Dienstag, den 3. Juni wurde dies – auch als Vorbereitung für eine kommende Einsatzübung – aufgegriffen.
Zu Beginn stand das Kleinlöschfahrzeug Logistik KLFA-L, vor allem die Bedienung sowie die technischen Daten der Hebebühne, im Fokus, da auch Kameradinnen und Kameraden ohne Maschinisten-Ausbildung an dieser Schulung teilnahmen. Anschließend wurde am „lebenden“ Gerät der Aufbau sowie die Funktionsweise der Tragkraftspritze, kurz „TS“, vom Typ „Fox I“ unter die Lupe genommen – ein „Trockenlauf“ der Tragkraftspritze eingeschlossen.
Mit dem „Schlauchcontainer“ – bestückt mit 28 B-Druckschläuchen á 20 Meter – im Kleinlöschfahrzeug Logistik KLFA-L führt die Engertsberger Wehr entsprechend viel Schlauchmaterial mit. Das Verlegen dieser Schlauchlänge ist mit minimalem Aufwand rasch umsetzbar, jedoch kann das Löschwasser nicht mehr von einer einzelnen „TS“ gefördert werden – eine sogenannte „Relais“-Schaltung ist notwendig. Um den richtigen Standort für die weiteren Tragkraftspritzen bestimmen zu können, ist das Wissen über den Druckverlust bedingt durch Reibung und Höhenunterschied hierfür entscheidend.
Ehe die Einsatzschulung nach etwas mehr als einer Stunde ihr Ende fand und sich visuelles leichter in Erinnerung hält, wurden mit dem Rüstlöschfahrzeug RLF-A 2000 die Wurfweiten der verschiedenen Strahlrohre in Abhängigkeit des Ausgangsdrucks der „Pumpe“ veranschaulicht.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei unserem Gerätewart BI d.F. Viktor Kreuzer für die Planung und Organisation dieser sehr interessanten sowie lehrreichen Einsatzschulung bedanken. |